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Problematik der Insolvenzanfechtung

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Problematik der InsolvenzanfechtungProblematik der Insolvenzanfechtung

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Beurteilung des Vorliegens einer Insolvenz und deren gesetzlichen Folgen sind vielfältig und wirken sich entgegen der oftmals in der Geschäftsführung vorherrschenden Meinung auch auf Handlungen weit vor Insolvenzantragstellung aus.

So werden gerade Geschäftsvorfälle mit strategisch wichtigen Lieferanten oder bereits vertraglich fixierten Geschäftsbeziehungen mit beteiligten Firmen aus dem Gesellschafterkreis, einer besonderen Prüfung unterzogen, unabhängig davon ob sie auch noch weit vor Insolvenzantragstellung abgeschlossen worden sind.

Dem Gesetzgeber ist hierbei besonders wichtig, dass alle Gläubiger gleichmäßig befriedigt werden sollen und nicht nur einzelne, aufgrund ihrer Geschäftsbeziehung besonders wichtigen Gläubigern bevorzugt werden.

Kommt es zu einer Störung dieser Geleichmäßigkeit, wenn z.B. eine "unentgeltliche Leistung" vereinbart worden ist oder ein strategisch wichtiger Lieferant eine "Druckzahlung" verlangt, zur Abwendung einer unmittelbar bevorstehenden Zwangsvollstreckung, können bei Vorliegen der weiteren Tatbestandsvoraus-setzungen gem. §§130ff. InsO diese Rechtsgeschäfte angefochten werden und führen zu einer Rückführung der bereits ausgezahlten Zahlungsmittel.

Um in der Praxis solche Geschäftsvorfälle sichtbar zu machen, nutzen wir nicht nur spezielle Stichwort-Kataloge im Screening von Buchungstexten und dem email Verkehr der beteiligten Hauptakteure, sondern konzentrieren uns gem. §§132/133 InsO insbesondere auf Rechtsgeschäfte und Rechtshandlungen der Schuldner selbst. Hierzu setzen wir ähnliche Analyse-Instrumente ein wie die Finanzverwaltungen in ihren Betriebsprüfungen. Unsere Prüfroutinen beinhalten Kennzahlen und deren Veränderungen im Zeitablauf, um Scheinrechnungen und Verkaufsbetrug zu erkennen. Bei besonders großem Datenvolumen werden ebenso Elemente der Wahrscheinlichkeitsrechnung einbezogen (sogenannte "Benford-Analyse") um signifikante Häufungen von Eingangsrechnungen mit bestimmten Beginn Ziffern zu isolieren und so Doppelzahlungen oder Vertuschungsbuchungen zu identifizieren. Sollte hierbei ersichtlich werden, dass sich inkriminierte Rechnungen sogar auf einen Lieferanten konzentrieren, so werden die dazugehörigen Geschäftsvorfälle eingehend analysiert und dokumentiert.

Selbstverständlich lassen sich solche Analyse Tools auch außerhalb der Insolvenz einsetzen, um innerhalb einzelner Geschäftsbetriebe und Verantwortlichkeiten "Ungereimtheiten" aufzudecken. So können hierdurch nicht nur zu viel abgerechnete "Karteileichen" im Personalbereich entlarvt werden, sondern insbesondere Provisionierungsmodelle im Vertriebs- und Einkaufsbereich auf ihre Manipulationsfähigkeit hin überprüft werden.

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Telefon: 02150 7058 210
Internet: http://www.smcre.de

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Quelle: Problematik der Insolvenzanfechtung

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